Freiwillige Feuerwehr
Gegründet wurde die Bendeliner „Freiwillige Feuerwehr“ im Jahre 1932. Das noch vorhandene Spritzenhaus in der Mitte des Dorfes wurde 1937/38 erbaut. Danach erst wurde das alte auf dem Anger stehende Spritzenhaus aus dem Jahre 1801 abgebrochen. Eine alte Kastenspritze diente bis 1914, dann wurde eine neue selbstsaugende Handdruckspritze gekauft. Die erste Motorspritze erhielten die Feuerwehren dann 1940. Durch den 2. Weltkrieg wurde jedoch die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr unterbrochen und es wurde wieder nach den alten Regeln der seit alten Zeiten bestehenden Pflichtfeuerwehr gehandelt. Nach dem Krieg im Jahre 1948, so teilt uns Reinhold Tiedeke erst mit, sei die „Freiwillige Feuerwehr“ erneut in Leben gerufen worden. Eine Tafel für die Bespannung der Geräte war nach etwa Anfang 1950 im Umlauf. In den 1950-ziger Jahren waren auch die Bendeliner Mädchen ab 18 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr und bei den Löschübungen aktiv.
Wehrführer waren seit Gründung:
Der erste Wehrführer war Willi Rehfeldt, bis zu Beginn des Krieges, aus dem er nicht zurückkehrte. Es übernahm der Bürgermeister Otto Behrend 1939/40 die Geschicke der FF, da dieser nicht zum Wehrdienst gezogen wurde. Nach der Wiederbelebung des Vereins 1948 hatte Reinhold Tiedeke die Führung übernommen, der zu dieser Zeit auch Bürgermeister war.
Weiter Wehrführer in der nachfolgenden Zeit waren:
1949 Gustav Schmidt, ca. 1960 Günter Rozycki, 1971 Karl-Heinz Wulff , 1992 Karsten Krüger (ein Enkel des Willi Rehfeldt) und seit 2009 Dietmar Borchert.
Brände, die während dieser Zeit auftraten, sind soweit bekannt folgende:
- Im Januar 1954 brannte es auf dem Dachboden des Hauses Albert Legde. Da zu dieser Zeit gerade sehr niedrige Temperaturen herrschten, gestaltete sich die Brandbekämpfung sehr schwierig, der Dachstuhl hatte ziemlichen Schaden genommen.
- Am 20. August 1944 traf ein Blitz die Scheune des Hofes Sosath (heute Feuerwehr), der diese auch in Flammen setzte.
- Ein weitere Brand entstand an der Scheune des Otto Behrendt, die am 5. Mai 1945 in Brand geriet (Brandursache?).
- In Zichtow brannten durch Brandstiftung 1943 und 1944 je eine Scheune nieder.
- Im August 1982 brach auf einem Stoppelfeld mit Strohschwaden auf der Zichtower Feldmark, vermutlich durch die Strohbergetechnik, ein Brand aus. Kräftiger Ostwind trieb das Feuer über die bewaldete Bergkuppe (15 ha), die nun auch in Flammen aufging. Alle verfügbaren Leute halfen und waren im Einsatz.
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